Telemedizinische Nachsorge und persönliche Betreuung zu Hause für maximale Sicherheit und Komfort nach Herzablation
Bei Swiss-Ablation steht Ihre langfristige Herzgesundheit an erster Stelle. Damit Sie sich auch nach Ihrem Eingriff zu Hause sicher und bestens betreut fühlen, haben wir ein innovatives Nachsorgeprogramm entwickelt.
Es kombiniert moderne Technik mit persönlicher, ärztlicher Zuwendung.
Nachsorge Zuhause - für wen kommt dies in Frage?
Alle Patienten nach Eingriffen in unserem ambulanten Zentrum wie z.B. Herzablation, Herzschrittmacher, PFO Verschluss oder auch Patienten mit Herzinsuffizienz.
So funktioniert die Nachsorge Schritt für Schritt

Was ist Swiss-Ablation@Home:
Ziel ist die engmaschige medizinische Betreuung in der frühen Phase nach einer ambulanten kardiologischen Intervention, (wie zum Beispiel einer Herzablation) um Komplikationen früh zu erkennen und bei Bedarf rasch in eine physische Versorgung zu überführen.
Das Programm ergänzt die herkömmliche Nachsorge.
Ebenfalls können wir auf Wunsch unsere Patienten in Ihrem Zuhause besuchen und gezielt untersuchen.
Bestandteile der telemedizinischen Nachsorge:
Die telemedizinische Nachsorge umfasst folgende Elemente:
Persönliche Schulung am Entlassungstag zur Nutzung des EKG-Geräts und der Symptom-App sowie zur Erkennung von Alarmzeichen.
- Obligatorischer physischer Hausbesuch am ersten Tag nach der Entlassung mit klinischer Beurteilung, Vitalparametern, Kontrolle der Punktionsstellen, 12-Kanal-EKG, ggf. Entfernung der Naht in der Leiste und fokussierte Echokardiographie.
- Tägliche ärztliche telemedizinische Visiten an den Tagen 2 bis 14, einschliesslich Auswertung übermittelter Daten und Festlegung des weiteren Vorgehens.
- Rhythmusdokumentation mittels Kardia-3-Kanal-EKG-System (Markierung von symptomatischen Ereignissen) und digitale Zustandserfassung via Medidux.
Ärztlich besetzte 24/7-Hotline; bei kritischen Symptomen gilt die definierte Notfalltriage mit Kontaktaufnahme zu 144 oder zur vorgesehenen Notfallstation.
Grenzen der Fernbehandlung
Eine telemedizinische Betreuung hat gewisse Grenzen. Insbesondere sind aus der Ferne keine vollständige körperliche Untersuchung, keine Palpation und keine Auskultation möglich; deshalb kann bei Beschwerden, Warnzeichen oder unklaren Befunden jederzeit eine persönliche Untersuchung notwendig werden.
Die Datenanalyse erfolgt nicht als permanentes automatisches Notfallmonitoring, sondern im Rahmen der täglichen ärztlichen Visiten sowie anlassbezogen gemäss den organisatorischen Abläufen des Programms (vorausgesehen zwischen 16.00-17.00h).
Unsere Alarmzeichen (Red Flags)
Beim Auftreten folgender Symptome oder Ereignisse muss die telemedizinische Betreuung sofort unterbrochen werden, und es ist unverzüglich eine Notfalltriage einzuleiten:
- Akuter, zunehmender oder typischer ischämischer Thoraxschmerz.
- Zunehmende oder in Ruhe bestehende Atemnot.
- Synkope, Präsynkope oder neu aufgetretene neurologische Ausfälle.
- Relevante oder zunehmende Blutung beziehungsweise Schwellung im Bereich der Punktionsstelle.
- Anhaltendes Fieber über 38.5 °C ohne klaren Fokus.
- Anhaltende symptomatische Tachyarrhythmie mit Herzfrequenz über 130/min oder systolischem Blutdruck unter 90 mmHg.
