Choose language

DeutschEnglishFrançaisItalianoNederlandsРусский
+++ Nächste Veranstaltung am 23.11.2026: Hilfe, mein Herz stolpert!Informationen zur Veranstaltung Jetzt anmelden +++

Event Zürich Vorhofflimmern

Wann:
23. November 2026

Ort:
Glockenhof Zentrum, Stiftung zum Glockenhaus, Sihlstrasse 33, CH-8001 Zürich 

Teilnehmer:
160 Personen

Programm:
  • Türöffnung 17h45
  • Beginn 18h
  • Ende 20h30
Vorträge:
  • Wird bald aufgeschaltet.

Erfahren Sie alles über die Erkennung von Herzrhythmusstörungen, der Behandlung von Vorhofflimmern mit einer Ablation und das Vorbeugen als Rezept für ein langes Leben. Dies mit den Spezialisten Prof. Dr. med. Sacha Salzberg, Dr. med. Thomas Zerm, Dr. med. Yves Sunier und Dipl. Arzt Andrei Galafton. Anmeldung ist notwendig via Formular auf swiss-ablation.com oder über +41 44 999 18 88.

Die Teilnahme ist kostenlos und die Platzzahl beschränkt.

Hybrid Ablation

Medizinisch geprüft von: Prof. Dr. med. Sacha P. Salzberg
Unter einer Hybrid-Ablation verstehen wir die Kombination aus elektrophysiologischer Untersuchung und Katheter-Behandlung plus die chirurgische Ablation – das Prinzip des „Besten aus zwei Welten“ also. Diese Art Ablation eignet sich speziell für Patienten, welche unter komplexem Vorhofflimmern leiden.
Hybrid-Ablation
Personen wohnhaft in der Schweiz:
Sprechstunde, Konsultation, Zweitmeinung und alle Behandlungen werden von der Krankenkassen-Grundversicherung übernommen.
Prof. Dr. med. Sacha P. Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha P. Salzberg

Online Termin buchen

Experten-Kooperation: Das Beste aus zwei Welten

Die minimal-invasive Hybrid-Ablation vereint das Fachwissen und die Technologien der Elektrophysiologie und der Herzchirurgie in einem Verfahren. Bei der Hybrid-Ablation werden also zwei Behandlungsstrategien zusammengeführt:

Von innen (Endocardial) - Kardiologie: 

Elektrophysiologische Untersuchung und Behandlung mit der Katheter Ablation

Von aussen (Epicardial) - Herzchirurgie: 

Chirurgische Ablation mit Herzohr Verschluss

Die individuelle Situation eines jeden Patienten entscheidet darüber, ob zunächst chirurgisch oder nicht-chirurgisch interveniert wird. Oft sind die ursprünglich geplanten zweiten Eingriffe nicht notwendig.

Elektrophysiologie und Herzchirurgie 

Hier bei Swiss Ablation arbeiten Elektrophysiologen und Kardiologen eng zusammen, um das jeweilige Therapieangebot für einen Patienten festzulegen. Wir empfehlen die Kombinationen der Techniken des endovaskulären 3D-Mappings (= die Darstellung des EKG in drei Dimensionen durch Messungen im Herzen) und der epikardialen (auf der Herzoberfläche) Ablation bei Patienten mit komplexem Vorhofflimmern. Vor jedem Eingriff wird die jeweilige Therapie-Kombination mit dem Elektrophysiologen und dem Herzchirurgen detailliert besprochen und schlussendlich als gemeinsame „Heart-Team“-Entscheidung entsprechend den neuesten Richtlinien umgesetzt. Dies ist in der Schweiz einzigartig. 

Haben Sie einen Befund und möchten eine Zweitmeinung oder sind Sie sich nicht sicher, ob Sie eine Hybrid Ablation benötigen? Gerne nimmt sich einer unser Fachärzte Zeit in einer Sprechstunde. 

+41 44 999 18 88 Kontaktanfrage

Patienten, die für eine Hybrid-Ablation geeignet sind

Die Hybrid-Ablation ist besonders für Patienten mit bereits lange bestehendem oder komplexem Vorhofflimmern, vergrössertem linken Vorhof und absolvierter, erfolgloser Katheter-Therapie geeignet. Aber auch ein Rezidiv nach einer Katheter Ablation, wie beispielsweise ein atypisches Vorhofflattern oder eine atriale Tachykardie, kann mittels einer Hybrid-Ablation effektiv behandelt werden. Das wichtigste Argument, welches für die Vornahme einer Ablation spricht, ist das chirurgische Entfernen des linken Herzohrs, wodurch das Absetzen des Blutverdünners nach vier Wochen ermöglicht wird.

Vorteile und Ergebnisse der Hybrid-Ablation

Unsere Erfahrung zeigt, dass das Herz der meisten Patienten auch ein Jahr nach Abschluss der Behandlung noch ohne Verabreichung von Medikamenten im normalen Sinusrhythmus verbleibt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Hybrid-Ablation durchzuführen. Wir von Swiss Ablation führen eine so genannte „Staged Hybrid“-Ablation durch. Zuerst wird eine chirurgische Ablation – also eine Isolation der Lungenvenen – vorgenommen. In einem zweiten Eingriff wird – sofern notwendig – eine Katheter-Ablation durchgeführt, um auffällige Lücken nach der Chirurgie zu verschliessen. Hybrid Ablationen haben bei persistierendem Vorhofflimmern – gemäss der einschlägigen Literatur – eine Erfolgsquote von über 90%.

Sehen Sie hier unsere Video-Animation: 

Zusammenfassung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Hybrid-Ablation bei Vorhofflimmern durchzuführen und wir von Swiss Ablation stehen für das sogenannte „Staged Hybrid“-Konzept. Das bedeutet, dass elektrophysiologische und chirurgische Interventionen zeitlich getrennt und nur bei Bedarf durchgeführt werden. Das führt zu einer Vermeidung überflüssiger Ablationen und erhöht damit auch langfristig die Sicherheit unserer Patienten, ohne dabei die Wirksamkeit der Ablationen zu mindern. Im Mittelpunkt steht dabei, den Patienten so effektiv wie nötig und so schonend wie möglich zu behandeln.

FAQs

Was macht ein Elektrophysiologe?

Ein Elektrophysiologe ist ein Kardiologe mit Spezialisierung auf Herzrhythmusstörungen. Er behandelt diese meist mittels Katheter-Ablation: Dünne Katheter werden über die Leistenvene bis zum Herzen vorgeschoben, um von innen (endokardial) die auslösenden Stellen – etwa an den Lungenvenen – zu veröden, in der Regel unter Sedierung ohne Vollnarkose.

Was macht ein Herzchirurg?

Ein Herzchirurg ist auf operative Eingriffe am Herzen spezialisiert. Bei Vorhofflimmern arbeitet er von aussen auf der Herzoberfläche (epikardial), unter Vollnarkose, über kleine Schnitte an der Brustwand – etwa bei der chirurgischen Ablation, oft kombiniert mit dem Verschluss des linken Herzohrs mittels Clip.

Worin unterscheiden sich die beiden Ansätze grundsätzlich?

Der Elektrophysiologe arbeitet minimal-invasiv von innen (endokardial) über Katheter. Der Herzchirurg arbeitet operativ von aussen (epikardial) auf der Herzoberfläche, unter Vollnarkose. Beide verfolgen dasselbe Ziel – die Lungenvenen-Isolation –, nur auf unterschiedlichem Weg.

Was ist eine Hybrid-Ablation und wie vereint sie beide Fachrichtungen?

Die Hybrid-Ablation kombiniert beide Verfahren in einem Konzept: von innen die elektrophysiologische Katheter-Ablation (Kardiologie), von aussen die chirurgische Ablation mit Herzohrverschluss (Herzchirurgie). Bei Swiss Ablation erfolgt dies als „Staged Hybrid“-Ablation – zuerst die chirurgische Lungenvenen-Isolation, danach, falls nötig, eine ergänzende Katheter-Ablation, um verbliebene Lücken zu schliessen.

Wer entscheidet, welches Verfahren zum Einsatz kommt, und wie eng arbeiten die Spezialisten zusammen?

Elektrophysiologen und Herzchirurgen bei Swiss Ablation besprechen vor jedem Eingriff gemeinsam die individuelle Therapie-Kombination und treffen die Entscheidung als „Heart-Team“ nach den neuesten Richtlinien – laut Seite ein in der Schweiz einzigartiges Vorgehen.

Für welche Patienten eignet sich die Hybrid-Ablation besonders?

Insbesondere für Patienten mit lange bestehendem oder komplexem Vorhofflimmern, vergrössertem linken Vorhof, erfolgloser vorheriger Katheter-Therapie oder einem Rezidiv (z. B. atypisches Vorhofflattern, atriale Tachykardie) nach einer Katheter-Ablation.

Welche Ergebnisse und Vorteile bringt die Hybrid-Ablation?

Laut Erfahrung von Swiss Ablation bleiben die meisten Patienten auch ein Jahr nach der Behandlung ohne Medikamente im normalen Sinusrhythmus. Bei persistierendem Vorhofflimmern liegt die Erfolgsquote gemäss Literatur bei über 90 %. Zusätzlich ermöglicht der chirurgische Verschluss des linken Herzohrs häufig das Absetzen des Blutverdünners nach vier Wochen.

Warum wählt Swiss Ablation den „Staged Hybrid“-Ansatz statt eines kombinierten Ein-Schritt-Eingriffs?

Weil elektrophysiologische und chirurgische Interventionen zeitlich getrennt und nur bei tatsächlichem Bedarf durchgeführt werden. Das vermeidet überflüssige Ablationen, erhöht die langfristige Sicherheit der Patienten und behandelt so effektiv wie nötig, aber so schonend wie möglich.